ALTSTÄTTER
KONZERTZYKLUS

Feierabendmusik auf der Orgel

Freitag,  17. August 2018, 18.45 Uhr
Evangelische Kirche Altstätten
Kaspar Wagner, Urnäsch

Freitag, 24. August 2018, 18.45 Uhr
Kirche Hinterforst
Bernhard Loss, Feldkirch
Lukas Simma, Saxofon, Götzis

Freitag, 31. August 2018, 18.45 Uhr
Katholische Kirche Altstätten
Jürgen Natter, Sulz

Die Ausführenden

Kaspar Wagner
KasparWagner3
Kaspar Wagner studierte an der Musikhochschule Winterthur-Zürich Orgel, daneben Violine, Klavier, Dirigieren und Gesang und schloss im Hauptfach Orgel mit dem Lehr- und Konzertdiplom ab . Seither ständige Weiterbildung in diversen Meisterkursen u.a. bei Jean Guillou, Naji Hakim, Ben van Oosten Olivier Latry und Günther Kaunzinger. Kaspar Wagner  ist Kirchenmusiker und Hauptorganist an der evangelischen Kirche in Herisau. Er pflegt eine vielfältige  Konzerttätigkeit mit Gesamtaufführungen der Werke von Bach, Franck, Schumann, Liszt, Guilmant und Hakim. Pädagogisch wirkt er als Instrumental- und Gesangslehrer sowie als Dirigent von mehreren Chören. Ausserdem setzt er sich für einen zeitgemässen Orgelbau ein und ist dort nebst seinen Studien zu „frischer Wind für alte Pfeifen“ auch in der Entwicklung tätig.

Bernhard Loss, Orgel

Feldkirch am 13.10.2017 Dioezese Feldkirch Kirchenmusiker Ehrung fuer langjaehrige Taetigkeit als Kirchenmusiker bzw. Orgel Organisten. Begruessung durch Bernhard Loss und Pfr. Walther Juen aus Rankweil.Im Bild:
Bernhard Loss wurde 1960 in Feldkirch geboren und war dort Schüler von Domorganist Walfried Kraher (Orgel). Nach der Matura studierte er an der Universität Innsbruck (Musikerziehung und Religionspädagogik) und am Konservatorium Innsbruck bei Domorganist Reinhard Jaud (Orgel), 1987 bis 1989 bei Bert Matter am Konservatorium in Arnheim (Holland). Seit 1989 ist er Organist an der kath. Stadtpfarrkirche Altstätten und Orgellehrer an der Musikschule Feldkirch, seit 2002 Kirchenmusikreferent und Vorsitzender der Orgelkommission der Diözese Feldkirch. Bernhard Loss ist seit 2012 auch Geschäftsführer der Stiftung „Carl Lampert Forum“ und Vorstandsmitglied der Österreichischen Kirchenmusikkommission.

Lukas Simma, Saxofon

LukasSimma
Lukas Simma, geboren 1996, stammt aus Götzis. Seinen ersten Saxophonunterricht erhielt er mit sieben Jahren bei Markus Beer. Von 2010 bis 2016 studierte er Saxophon am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Fabian Pablo Müller, und besuchte das Musikgymnasium. Seit 2016 studiert er nun bei Arno Bornkamp in Amsterdam.
Lukas Simma absolvierte Meisterklassen und Workshops für Orchestermusik, Jazz, klassische und zeitgenössische Musik, unter anderem bei Arno Bornkamp (Konservatorium Amsterdam), Claude Delangle (Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris), Nobuya Sugawa (Tokyo University of the Arts), Marco Albonetti (Conservatory of Music “N. Piccinni” in Bari), Vincent David (Konservatorium Versailles), Jan Schulte-Bunert (Berliner Philharmoniker), Peter Gasteiger (Mozarteum Salzburg), Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm (Universität für Musik in Wien), Diego Núñez (Konservatorium Santa Fe, Konservatorium Galvez City), sowie dem Clair Obscur Saxophonquartett.
Als Solist spielte er unter anderem drei Rundfunkaufnahmen im ORF Studio Vorarlberg und wurde in der Ö1 Intrada portraitiert.
Beim Solistenwettbewerb des Landeskonservatoriums Feldkirch erspielte er sich zweimal in Folge eines der sechs Stipendien.
Beim Landes- und Bundeswettbewerb „Prima La Musica“ erzielte er zehn 1. Preise, sieben davon mit Auszeichnung. 2013 erhielt er außerdem den Sonderpreis für die höchste Wertung der Kategorie „Saxophon“. Das Jungmusikerabzeichen in Gold absolvierte er ebenfalls mit Auszeichnung.
Seine kammermusikalische Tätigkeit mit dem Saxophonquartett „Multiphonix“ führte zu zahlreichen Auftritten in Österreich und im benachbarten Ausland. 2012 erhielt Multiphonix jeweils 1. Preise beim Bundeswettbewerb „Prima La Musica“ sowie mit Höchstpunkteanzahl beim internationalen Musikwettbewerb „Giovani Musicisti“ in Treviso in Italien. 2014 errang es wieder einen 1. Preis mit höchstmöglicher Punkteanzahl beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ in Feldkirch, sowie einen 1. Preis mit Sonderpreis für die höchste Wertung ihrer Kategorie beim Bundeswettbewerb in Wien.

Jürgen Natter

natter

Jürgen Natter (* 1981 in Feldkirch, Vorarlberg/A) absolvierte seine ersten Studien am Musikgymnasium und dem Landeskonservatorium seiner Heimatstadt (Orgel, Cembalo, Klavier und Dirigieren). Ein Orgel-Konzertfachstudium bei Guy Bovet (Interpretation) und Rudolf Lutz (Improvisation) an der Musikakademie Basel schloss sich an. Natter konzertiert als Solist an Orgel und Cembalo, Kammermusiker, Improvisator und Dirigent und hat zahlreiche Werke (Dessau, Floredo, Kehrer, Thurnher, Wehinger) uraufgeführt.
Seit 2011 ist er Spiritus rector der Konzertreihe Altacher Orgelsoireen (A), 2015 gründete er den Rheintaler Bach-Chor (Debut mit J.S. Bachs Johannes-Passion,) als länderübergreifenden Projektchor – 2018 kam die Toggenburger Passion von Peter Roth zur Aufführung.
2017 wurde er zum Hauptorganisten der evang.-ref. Kirche Heiden/AR (CH) ernannt und zum neuen künstlerischer Leiter des Kammerchores Lindau (D) bestellt, mit dem er zum 50-Jahr-Jubiläum Felix Mendelssohn-Bartholdys Sinfonie Nr. 2 B-Dur (Lobgesang) realisieren durfte.
Am 15./16. Dezember 2018 folgt Claudio Monteverdis Vespro della Beata Vergine 1610 („Marienvesper“) mit Aufführungen in Heiden und Lindau.

Programme

17. August
Kaspar Wagner

Charles Marie Widor (1844-1937)
op. 13 Nr. 4
Toccata
Andante cantabile
Scherzo

Theodore Dubois (1837-1924)
aus „Dix Pièces nouvelles“
Pastorale
Prélude
Fugue
Introduction-Fantaisie-Fughetta-Coda

Camille Saint-Saens (1835-1921)
Danse Macabre (Arr.: E.H.Lemare/K.Wagner)

Naji Hakim (*1955)
Improvisation über Themen von Jean Langlais

24. August
Bernhard Loss, Orgel
Lukas Simma, Saxofon

Denis Bédard (*1950)
Sonate I (Saxofon und Orgel)
1. Invention
2.Barcarolle
3.Humoresque

Josef Rheinberger (1839-1901)
„Intermezzo“ aus der 4. Orgelsonate a-moll op. 98

Henri Tomasi (1901-1971)
Évocations (Saxofon solo)
1. Péruvienne
2. Nigerienne

Bernhard Loss (*1960)
Improvisation

Henri Tomasi
Évocations für Saxofon solo
3. Cambodgienne (Asparas)
4. Éccosaise

Louis Vierne (1870-1937)
„Prélude“ aus 24 pièces en style libre

Eugène Bozza (1905-1991)
Aria (Saxofon und Orgel)

Brita Leutert-Falch (*1966)
Drei Skizzen über “Lobe den Herren”
1. Quasi scherzando
2. Meditation
3. Toccata

31. August
Jürgen Natter

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Chaconne d-moll BWV 1004 (arr. Henri Messerer)

Johann Pachelbel (1653-1706)
Ciacona f-moll

Jehan Alain (1911-1940)
„Le jardin suspendu“ (Chacone) JA 71

Johann Sebastian Bach
Passacaglia und Fuge c-moll BWV 582

Informationen

Eintritt frei – Kollekte