ALTSTÄTTER
KONZERTZYKLUS

Karfreitag, 25. März 2016
17.00 Uhr
Evangelische Kirche Altstätten

Karfreitags-
konzert

Passionsmusik von Poulenc, Nystedt und alten Meistern
Kammerchor Feldkirch
Cäcilia Chmel, Violoncello

Leitung: Benjamin Lack

Programm

Tristis est anima mea“ – Chormusik zur Passionszeit

JOHANN KUHNAU (1660-1722)
Tristis est anima mea

ORLANDO DI LASSO (1532-1594)
Tristis est anima mea

TOMÁS LUIS DE VICTORIA (1548-1611)
Tenebrae factae sunt

DOMENICO GABRIELLI (1651-1690)
Ricercar I     g-moll
Ricercar VII d-moll
für Violoncello solo

FRANCIS POULENC (1899-1963)
aus ‘Quatre motets pour un temps de pénitence’
Timor et tremor
Tristis est anima mea

FRANGIS ALI-SADE (*1947)
Ask Havasi für Violoncello solo

KNUT NYSTEDT (1915-2014)                           Stabat mater op. 111
für Chor und Violoncello

Eintritt frei – Kollekte

Seit Jahrhunderten haben die schmerzlichen und auch tröstlichen Texte der Passionszeit Komponisten zur Vertonung wunderbarer Chormusik angeregt.

So wurde auch der Komponist Knut Nystedt von der Marienklage, dem Text des „Stabat mater“ zu seinem Werk für gemischten Chor und Violoncello solo von 1968 angeregt. Seine klagende Chorpartie, streng homophon deklamierend, hält sich, gleichsam entrückt, bald chromatisch, bald pentatonisch in eigenartiger Schwebe und tönt wie durch einen Schleier hindurch. Sämtliche Emotionen hingegen sind dem Soloinstrument übertragen, das in weit ausgreifenden melodischen Bögen alle Lagen des Schmerzes erklimmt.

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Die Ausführenden

Kammerchor Feldkirch
2001 gründeten 24 ehemalige Sängerinnen und Sänger des Kammerchores „HORTUS MUSICUS“ ein neues Ensemble, den „Kammerchor Feldkirch“. Die Leitung übernahm Martin Lindenthal aus Bregenz. Seit Jänner 2010 ist Domkapellmeister Benjamin Lack der musikalische Leiter des Chores. Der Chor legt den Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens in die Aufführung von gehobener a-cappella-Chorliteratur. Darüber hinaus hat er bereits mehrfach beim Feldkirch Festival mitgewirkt und unter Kirill Petrenko beim Mahler-Zyklus des Vorarlberger Symphonieorchesters mitgesungen. Anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums führte der Chor unter Lack´s Dirigat J.S. Bach´s „Johannes-Passion“ auf. Ein weiterer Höhepunkt in der Chorgeschichte war die Aufführung von G.F. Händels „Alexanderfest“ zusammen mit dem Concerto Stella Matutina anlässlich der Eröffnung des neuen Montforthauses in Feldkirch.

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Benjamin Lack
Benjamin Lack unterrichtet am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch und leitet hier das Symphonieorchester, das Vokalensemble und den Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums. Benjamin Lack ist darüber hinaus Domkapellmeister an St. Nikolaus in Feldkirch, künstlerischer Leiter des Bregenzer Festspielchores und des Kammerchor Feldkirch. Weiters dirigiert er das Kammerensemble der Staatlichen Hochschule für Musik, Stuttgart.

Lack studierte Schulmusik, Horn und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart u.a. bei Thomas Hauschild, Dieter Kurz, Helmuth Wolf und Per Borin, sowie an der Universität für Musik Wien bei Marc Stringer. Er war Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates und absolvierte mehrere Meisterkurse. Wichtige Impulsgeber waren Persönlichkeiten wie Mariss Jansons  und Kurt Masur. Lack dirigierte u.a. die UA des Musiktheaterprojektes „Trans Maghreb“ bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival „Montafoner Sommer“ und am Vorarlberger Landestheater. Im Sommer 2013 führte ihn eine Konzertverpflichtung zum Eastern Cape Philharmonic Orchestra nach Südafrika.

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